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Interview für die Brasilianische Zeitschrift "Viva Mais" vom 4. November 2005

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Die Vorhersagen von Jucelino Nobrega da Luz machen aus ihm einen Mythos, der den Menschen hilft ohne Geld dafür zu verlangen, ähnlich wie der in Brasilien verehrte Chico Xavier.

Interview von Carolina Pasquali für die Brasilianische Zeitschrift "Viva Mais" - 4. November 2005

Es ist 14:00 Uhr an einem Samstag in Pouso Alegre, einer Kleinstadt im Süden von Minas Gerais mit ca. 120.000 Einwohnern. 5 Menschen warten auf den Englischlehrer Jucelino Nóbrega da Luz, 45 Jahre alt, in einem Zimmer seines Hauses. Sie haben um einen Termin gebeten, um mit ihm zu sprechen. "Ich war schon vom Tode bedroht, ich muss wissen, von wem diese Bedrohungen kommen", erklärt einer. Jucelinos Freund Oduvaldo Claro organisiert die Besprechungen ehrenamtlich. Bei denjenigen, bei denen er ein merkwürdiges Gefühl hat, bittet er um einen Ausweis zur Identifikation. Es sind Männer, Frauen, sogar neugierige Priester, die den Mann kennenlernen möchten, der seit seinem 9. Lebensjahr in seinen Träumen Visionen hat. Ein Lebensweg, der in vielem sehr an den Lebensweg von Chico Xavier erinnert.

Jucelino schreibt seit seinem 13. Lebensjahr seine Visionen in Briefen auf. Er wird dabei von einem Mentor geführt, dessen Anweisungen er in seinen
Träumen hört.

Dabei handelt es sich nicht um Psychographie. "Ich habe es nur einmal in 2003 mit Psychographie versucht; es war das 3. Geheimnis von Fatima", erinnert er sich. Der Text besagt, dass der Missbrauch der Natur durch den Menschen bis zum Jahr 2012 zu eine Katastrophe führen wird. Danach wird eine globale Welle der Zerstörung entstehen und auf der Erde wird nach 2043 kein Leben mehr existieren.

Die Briefe schickt er an die Personen von denen er träumt oder an betroffene Behörden und hofft, dass diese etwas tun, um die Tragödien zu verhindern. Von vielen erhält er schriftliche Rückmeldungen. Die wichtigsten Briefe lässt er amtlich registrieren, um das Datum und den Inhalt der Vorhersagen zu dokumentieren.

Prozess gegen Bush

Aufgrund seiner Vorhersagen fordert Jucelino von der Regierung der Vereinigten Staaten 25 Millionen US$. Die Belohnung wurde ausgesprochen für Hinweise oder Informationen die zur Ergreifung des Irakischen Ex-Diktators Saddam Hussein führen, wie sie Jucelino bereits in 1989 vorausgesehen hatte.

Der Prozess wurde bei der Justiz im Bundesstaat Minas Gerais eröffnet. Sein Anwalt, Carlos Alberto Ferreira, aus São Paulo, sagte, er habe den Seher über einen Freund kennengelernt und war sehr beeindruckt über die eingetroffen Vorausagen. "Er sagte 1999 voraus, dass Lula 2002 Präsident sein würde, und andere Botschaften. Ich bemerkte, dass diese Dinge wirklich eintrafen und bot ihm meine Hilfe an."

Bevor er den Fall annahm, unterzog er die Briefe einer vorläufigen Beurteilung durch den Experten Miguel Mafulde Filho, Direktor eines
Sachverständigen-Zentrums und Ex-Direktor des Kriminalistischen Institutes von São Paulo."Wir machten keine offizielle Analyse, aber das Material ist hervorragend; scheint authentisch zu sein", attestiert der Experte.

Einige glauben daran, andere...

Solange der Ausgang des Prozesses offen ist, gibt Jucelino weiterhin als Lehrer Unterricht in Englisch und Deutsch, um den Lebensunterhalt für seine Frau Cláudia und seine 3 Kinder Talya(5 Jahre), Matheus (4 Jahre) und Lucas(2 Jahre), zu verdienen. Die Beantwortung der Briefe verbrauchtdie restliche Zeit.

Eine der Menschen die Hilfe von Jucelino erhielten war Sandra Parizatto, de Mogi das Cruzes, SP, Mutter eines Jungen dem ein Mord angelastet wurde. Jucelino sah voraus, dass der Junge unschuldig sei. Er nannte der Polizei sogar den genauen Hergang der Tat, die ein Jahr zurück lag. Was wäre geschehen, wenn man nicht auf ihn gehört hätte", fragt sie sich. "Jucelino ist ein sehr wunderbarer Mensch". 

Weitere Vorhersagen von Jucelino die sich bewahrheitet haben (und zeigt die Briefe!)

Das Versteck von Saddam Hussein

In einem Brief vom 13. September 2001, adressiert an die Botschaft der Vereinigten Staaten in Brasilien, kündigte Jucelino an, dass der Irakische x-Diktator Saddam Hussein nach einem verlorenen Krieg gegen die Vereinigten Staaten flüchten wird und sich in einem Erdloch in Ad Dawr, in der Nähe der Stadt Tikrit, verstecken wird. Der Eingang des Versteckes wird durch Müll, Steine und Lehm bedeckt sein. Saddam wurde am 14. Dezember 2003 unter genau diesen Bedingungen an diesem Ort gefunden.

Ermordung eines Fotografen der Brasilianischen Zeitschrift Época

Ein Jahr vor der Ermordung von Luís Antônio da Costa, am 23. Juli 2003, verschickte Jucelino einen Brief an den Fotografen. Darin wird gesagt, dass im Monat Juli in São Bernardo do Campo eine Versammlung stattfinden wird. Dort sollte Costa auf keinen Fall hingehen. "Ich erinnere mich daran, dass er etwas über diesen Brief gesagt hat, aber er hat kein bisschen daran geglaubt", sagte Alexandre Reche, Arbeitskollege von da Costa. die Witwe, Luciana Costa, war sich nicht sicher. "Ich habe einige Briefe gesehen. Ich kann mich vage daran erinnern, dass wir uns über einen Seher unterhalten hatten, aber ich dachte das wäre ein Thema für seine Zeitschrift". Nach dem Verbrechen suchte Jucelino Frau Edméia, die Mutter von da Costa auf. Sie glaubt daran, dass Jucelino den Tod ihres Sohne vorausgesehen hat. "Er ist ein sehr ernster Mann. Nach dem Verbrechen, hat er bei mir angerufen und sein Beileid bekundet und mich dann sogar besucht". Dabei hat er mir alles berichtet. Jucelino sagte mir, er war mit einem Freund in São Paulo, der Luís Antônio kannte. Die beiden trafen meine Sohn auf der Strasse und als Jucelino ihm die Hand gab, fühlte etwas schreckliches. In der folgenden Nacht träumte er, das Luís Antônio in São Bernardo von einer Kugel tödlich getroffen wird. Ich glaube, dass mein Sohn die Nachricht zwar gelesen, aber sie wohl wieder vergessen hatte. "Jucelino hat das vorausgesehen!"

Der Tod von Chico Xavier

Jucelino besuchte vor 26 Jahren einen Arzt. Er berichtet: "Ich musste in einer langen Schlange warten und dachte, ich komme gar nicht mehr dran. Kurz darauf berührte mich eine Hand auf der Schulter und jemand sagte mir, dass Chico mit mir sprechen möchte: "Ich kenne dich. Du wirst in Minas Gerais wohnen und von dort einen Brief an mich senden, in dem steht wann ich sterben werde. Und so wird es auch geschehen. Diesen Brief habe ich ihm dann auch traurig geschrieben. Er bat mich auch darum diese Nachricht 10 Jahre lang an sein Grab zu senden. Das mache ich bis jetzt.

In dem Interview mit Viva! macht Jucelino einige weiter Vorheragen:
  • In diesem Monat wird ein Zyklon einigen Städten von Paraná und Santa Catarina heimsuchen, es werden großen Schäden entstehen.
  • Auf den Pabst Benedikt XVI wird am 16 März 2006 ein Attentat verübt.
  • Am 16. Juli 2006 wird es in Brasilien einen Taifun geben.
  • Ein Tornado wird die Städte Duque de Caxias, Nova Iguaçu und Rezende (RJ) am 19. Oktober 2007 erreichen.
  • Am 13. September 2008 wird ein Erdbeben China erschüttern, dabei werden mehr als 1 Millionen Menschen sterben.
  • Die Stadt Santos, an der Küste von São Paulo und Recife (PE) werden von einer Flut heimgesucht.
  • Am 26. November 2014 wird ein Flugzeug abstürzen und in ein Gebäude in der Avenida Paulista in Sao Paulo einschlagen.
 

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